29. November 2020

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Kreisverwaltung bietet umfangreiches Informationsangebot in der Coronakrise

Symbolfoto

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Hilfe für Erkrankte

An den Berufsbildenden Schulen in Wittlich hat die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ein Drive-In-Labor für Corona-Verdachtsfälle eingerichtet.

Die Teststation soll Hausärzte entlasten. Wer den Verdacht hat sich mit dem Corona-Virus infiziert zu haben, setzt sich zunächst telefonisch mit seinem Hausarzt in Verbindung. Dieser stellt eine Überweisung für die Teststation in Wittlich aus und sendet diese unmittelbar dorthin. Der Patient kann dann nach Wittlich fahren, wo ein Abstrich für die Laboruntersuchung gemacht wird. Wichtig ist jedoch, dass unbedingt vorab die Überweisung durch den Hausarzt erfolgen muss. Wer erscheint ohne dass sein Arzt zuvor die Überweisung gesendet hat, wird abgewiesen. Damit soll verhindert werden, dass die Station von Menschen ohne begründeten Corona-Verdacht blockiert wird. Nur Patienten, die aufgrund ihres gesundheitlichen Zustands nicht nach Wittlich fahren können, sollen noch zuhause oder durch eines der ambulanten Fieber-Taxen getestet werden.

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Der Abstrich wird in einem befahrbaren Zelt auf dem Innenhof der Schule entnommen. Für die Abstriche aus dem Mundraum müssen Patienten nicht einmal das Auto verlassen. Scheibe runter, Mund auf, Probe abgeben und wieder weg – so läuft der Test.

Über die Testergebnisse werden die Hausärzte informiert, die wiederum die Patienten informieren und im Fall eines positiven Tests die weitere Vorgehensweise klären.

Auf der Internetseite des Landkreises www.Bernkastel-Wittlich werden täglich die Fallzahlen der Erkrankten im Landkreis veröffentlicht. Für alle Fragen rund um die Gesundheit hat die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich unter 06571 14-1033 eine Hotline eingerichtet.

Beschränkung sozialer Kontakte

Bund und Länder haben sich am 23. März 2020 auf Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte verständigt. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den genannten Personen ein Abstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen werden von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert.

Gastronomiebetriebe sind zu schließen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe sind ebenfalls zu schließen, da in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es  wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

Für Fragen zu diesen Regelungen hat die Kreisverwaltung unter 06571 14-1020 eine Hotline zum Kreisordnungsamt eingerichtet.

Unterstützung für Unternehmen

Einschränkungen und Verbote stellen Betriebe derzeit vor enorme Herausforderungen. Als Vermittler steht die Kreisverwaltung Ihnen in allen Belangen zur Seite. Bitte informieren Sie uns, wenn Schwierigkeiten auftreten, damit wir Ihre Anliegen gebündelt gegenüber den zuständigen Stellen (z.B. Wirtschaftsministerium, ISB) vorbringen und so entsprechende Maßnahmen von deren Seite ergriffen werden können. Sie erreichen uns per E-Mail unter wirtschaftsfoerderung@bernkastel-wittlich.de oder unter der Hotline 06571 14-1001. Auf der Internetseite www.Bernkastel-Wittlich.de finden Sie Informationen, Kontaktadressen und Links für Unternehmer zur Unterstützung bei der Bewältigung der Corona-Krise. Das Team des Fachbereiches Wirtschaftsförderung arbeitet stetig daran die Informationen für Sie zu aktualisieren sowie zu ergänzen.

Das Land Rheinland-Pfalz hat für die weitere Unterstützung von Solo-Selbstständigen und Kleinunternehmen den „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ aufgelegt. Der Fonds ergänzt das Bundesprogramm und erweitert die Soforthilfen auf Unternehmen mit bis zu 30 Beschäftigten. Die Sofortdarlehen des Landes werden wie üblich über die Hausbank  bei der landeseigenen Förderbank ISB beantragt. Die Zuschüsse des Bundes werden direkt bei der ISB beantragt.

Wohngeld und Lastenzuschuss

Menschen mit geringem Einkommen können unter Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse Zuschüsse zur Miete oder zur Belastung für selbst genutzten Wohnraum erhalten. Die Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich ist zuständige Behörde für die Bewilligung von Leistungen nach den Bestimmungen des Wohngeldgesetzes.

In der aktuell sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation, in der sich von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit betroffene Arbeitnehmer befinden können, empfiehlt die Kreisverwaltung Betroffenen, sich an ihre Wohngeldstelle zu wenden.

Ein persönliches Erscheinen ist nicht erforderlich, da grundlegende Antragsangelegenheiten nach dem Wohngeldgesetz oder auch notwendige Vorprüfungen der Einkommenssituation telefonisch besprochen werden können.

Im Beratungsgesprächen wird auch auf weitergehende Ansprüche, die sie bei anderen Leistungsträgern beantragen oder prüfen lassen, hingewiesen. Die Erreichbarkeit ist nach den Anfangsbuchstaben der Familiennamen aufgeteilt:

 

A – Go: Stefanie Hentschke, Tel.: 06571 14-2206, E-Mail: stefanie.hentschke@bernkastel-wittlich.de, Montag bis Freitag

 

Gr – Kö: Sonja Thömmes, Tel.: 06571 14-2277, E-Mail: sonja.thoemmes@bernkastel-wittlich.de, Montag und Mittwoch

 

Kr – Mo: Carmen Lässer, Tel.: 06571 14-2406, E-Mail: carmen.laesser@bernkastel-wittlich.de, Mittwoch und Donnerstag

 

Mp – Z: Julia Petry, Tel.: 06571 14-2382, E-Mail: julia.petry@bernkastel-wittlich.de, Montag bis Freitag

Mehrsprachige Informationen

Eine Zusammenstellung mehrsprachiger Informationsmaterialien zum Thema Corona-Virus, finden Sie ebenfalls auf der Internetseite der Kreisverwaltung. Bitte helfen Sie mit, die sozialen Kontakte auf das Notwendigste zu reduzieren und sich an die Handlungsempfehlungen und Anordnungen zu halten. Geben Sie die mehrsprachigen Informationen an ausländische Mitbürger weiter, die in dieser Situation Unterstützung benötigen. Wenden Sie sich bei Fragen gern an: bildungskoordination@bernkastel-wittlich.de Tel. 06571-142226.

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