20. September 2020

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Präsenz der Bitburger Polizei führt zu kleineren Rauschgiftfunden und der Ahndung von berauschten Fahrern sowie von Fahrten ohne Fahrerlaubnis

Symbolfoto

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Bitburg (ots)

Erneut führte die starke Präsenz im Dienstbezirk der Polizei Bitburg dazu, dass sieben Verkehrsteilnehmer aus dem Verkehr gezogen werden mussten. Zudem konnten in mehreren Fällen mutmaßliche Betäubungsmittel sichergestellt werden.

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So fiel bereits bei einer Verkehrskontrolle am Freitagnachmittag auf, dass ein 16-jähriger ohne gültige Fahrerlaubnis mit seinem Zweirad auf der B50 bei Oberweis unterwegs war.

Am Freitagabend wurde ein 31-jähriger Mann von der Polizei kontrolliert, bei dem drogentypische Auffallerscheinungen festgestellt werden konnten. Im Zuge der Kontrolle erhärtete sich der Verdacht des Cannabiskonsums.

Gegen Mitternacht wurde eine 15-jährige E-Scooter-Fahrerin aufgrund von Beleuchtungsmängeln angehalten. Bei näherer Betrachtung fiel auf, dass das erforderliche Versicherungskennzeichen fehlte. Im Zuge der Kontrolle bemerkten die Beamten darüber hinaus Atemalkoholgeruch. Die Verantwortliche erwartet nun neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz noch eine Anzeige wegen Missachtung der 0,0 Promillegrenze bei Fahranfängern.

Am Samstagmittag konnte ein 28-jähriger Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Cannabis in Irrel angehalten werden. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ein gleichgelagerter Sachverhalt ereignete sich am selben Abend in Bitburg. Bei der Verkehrskontrolle eines 30-Jährigen ließen sich ebenfalls Anhaltspunkte auf einen zeitnahen Konsum von Betäubungsmitteln erlangen. Zudem war der Verantwortliche nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis für sein Zweirad.

In den frühen Morgenstunden des Sonntags führte eine Streife in Speicher eine Verkehrskontrolle mit einer 23-jährigen Frau durch. Dabei wurde eine Alkoholisierung oberhalb der Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit festgestellt. Auch hier endete die Fahrt ungeplant.

In Echternacherbrück wurde am Sonntagabend eine weitere Fahrt unter Drogeneinfluss festgestellt. Bei dem 35-jährigen Fahrer wurde ein Drogenschnelltest durchgeführt, der positiv auf die Stoffgruppe THC verlief.

Abschließend wurde bei einer Verkehrskontrolle am späten Sonntagabend in einem mit vier Personen besetzten PKW eine zweistellige Anzahl an Tütchen mit mutmaßlichem Cannabis aufgefunden und sichergestellt. Ein Beschuldigter versuchte, den strafrechtlichen Konsequenzen zu entkommen, indem er sieben dieser Tütchen aus dem Fahrzeug warf. Den sehr aufmerksamen Beamten entging dies nicht, sodass eine beweiskräftige Strafverfolgung gewährleistet werden konnte. Der Vorfall ereignete sich auf der Bundesstraße 51, Nahe Bitburg.

Eine weitere potenzielle Trunkenheitsfahrt konnte durch die polizeiliche Präsenz und die präventive Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels verhindert werden.

Neben dem Verkehrssektor standen auch die Parkanlagen im Bitburger Stadtgebiet im Fokus der polizeilichen Präsenz. Am Freitag wurde die Polizei erstmals über Notruf um Hilfe bei einer aggressiv pöbelnden Personengruppe im Waisenhauspark in Bitburg gebeten. Vor Ort konnte ein Verstoß gegen das Glasflaschenverbot festgestellt werden. Den Verantwortlichen wurde für den Rest des Tages ein Platzverweis ausgesprochen. Im Nachgang müssen die Betroffenen mit einem durch die Stadt Bitburg festzulegenden Ordnungsgeld rechnen.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag war die Polizei dann erneut im Waisenhauspark im Einsatz. Beim Eintreffen der Polizei versuchten die beiden späteren Beschuldigten im Alter von 16 und 31 Jahren ihre mitgeführten Betäubungsmittel erfolglos zu entsorgen. Die mutmaßlichen Drogen mitsamt Konsumutensilien wurden durch die eingesetzten Beamten sichergestellt. Die Beiden müssen sich wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich verantworten. Der Polizei und der Stadt Bitburg ist bewusst, dass Parkanlagen immer wieder Tatgelegenheitsstrukturen bieten, welche insbesondere für einzelne Jugendliche und Heranwachsende zur Begehung von Straftaten attraktiv erscheinen.

Um diesem Problem zielgerichtet und nachhaltig entgegenzuwirken, hat bereits am vergangenen Freitag eine Sicherheitsbegehung von Polizei und Stadtverwaltung im Waisenhauspark stattgefunden. In enger Zusammenarbeit wurde eine bereits in Teilen umgesetzte Umgestaltung des Naherholungsgebiets beschlossen, wodurch Straftaten und Ordnungsstörungen effektiv vorgebeugt und einer Entwicklung von Angsträumen begegnet werden soll.

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Bitburg
Polizeikommissarin Katrin Kretz

Telefon: 06561-9685-70
www.polizei.rlp.de/pd.wittlich/pi.bitburg


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Nachrichtenquelle

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