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Arbeit im Homeoffice, Homeschooling sowie geschlossene Restaurants und Kultureinrichtungen: Wir verbringen momentan viel Zeit zu Hause. Damit die Strom- und Heizkosten nicht zu sehr in die Höhe schießen, hat die Verbraucherzentrale Brandenburg sieben Spartipps zusammengestellt, die sich schnell und einfach umsetzen lassen. 

Austausch von alten Lampen

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LED-Lampen verbrauchen nur etwa ein Zehntel des Stroms von Glüh- oder Halogenlampen und das bei einer rund 100-mal längeren Lebensdauer. „LED-Lampen sind zwar in der Anschaffung etwas teurer. Langfristig lässt sich durch den Einsatz von LEDs aber viel Geld sparen“, so Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg.

Kleiner Dreh am Thermostat

Zum Aufheizen sollte das Thermostat nicht auf die höchste Stufe, sondern immer auf die gewünschte Temperatur eingestellt werden. „Es ist egal ob das Thermostat auf 5 oder auf 3 steht, der Raum erhitzt sich immer gleich schnell“, erklärt Jahn und fügt hinzu: „Auch ein kleiner Dreh am Thermostat kann eine große Wirkung haben, da jedes Grad weniger den Verbrauch um etwa sechs Prozent senkt.”

Abstand halten …

… gilt auch für die Heizung. Möbel, Vorhänge oder der Wäscheständer direkt vor dem Heizkörper sorgen für einen Hitzestau. Die Folge: Die warme Luft kann sich nicht richtig im Raum ausbreiten.

Fenster und Türen gegen Zugluft abdichten

Gerade hinter alten Fenstern ist in der kalten Jahreszeit oft ein unangenehmer Luftzug zu spüren. Schnelle und preisgünstige Abhilfe schaffen Schaumstoff- oder Gummidichtungsbänder aus dem Baumarkt. Mit ihnen lassen sich Spalten gegen Zugluft abdichten. Für die Ritze unter der Tür empfiehlt sich eine Bürstendichtung, die sich Unebenheiten anpasst.

Teppich gegen kalte Füße

Auch wenn Teppiche oder Läufer keine signifikante Dämmwirkung entfalten, haben sie Einfluss auf das Temperaturempfinden. Gerade auf Stein- oder Holzböden erhöhen Teppiche die gefühlte Temperatur – natürlich nur, wenn keine Fußbodenheizung vorhanden ist. „Wer sein Homeoffice mit einem Teppich ausstattet, kann die Heizung um ein bis zwei Grad herunterdrehen und dadurch den Verbrauch senken“, so Jahn.

Wärmekissen statt Heizdecke

Elektrische Heizdecken verbrauchen unnötig viel Strom. Die bessere Wahl für alle Frostbeulen sind Wärmflaschen oder Wärmekissen, zum Beispiel mit Kirschkernen. Letztere lassen sich an kalten Abenden schnell in der Mikrowelle aufwärmen.

Abschalten von nicht verwendeten Geräten

Verbraucher:innen sollten elektrische Geräte durch eine Steckerleiste mit Schalter komplett abschalten, wenn sie diese nicht brauchen. „Denn auch im Stand-by- oder ‘Stromsparmodus‘ verbrauchen Geräte Energie“, erläutert der Verbraucherschützer. Nachts sollte zusätzlich der WLAN-Router ausgeschaltet und beim Smartphone in den Flugmodus gewechselt werden. Tagsüber können Verbraucher:innen Energie sparen, wenn sie ihren Computer beim Verlassen des Heimarbeitsplatzes in den Ruhezustand versetzen.

 Über die Energieberatung der Verbraucherzentrale

Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher:innen mit derzeit rund 600 Energieberater:innen und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise zu Energiesparen, Wärmedämmung, moderner Heiztechnik und erneuerbaren Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht. Die Bundesförderung für Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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 Nachrichtenquelle: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/node/56356


 

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