Gedenken an die Reichspogromnacht in Wittlich

Wie in jedem Jahr werden der Arbeitskreis Jüdische Gemeinde Wittlich, das Emil-Frank-Institut und das Kulturamt der Stadt Wittlich am 9. November eine Mahnwache halten zum Gedenken an die Wittlicher Juden. Der Novemberpogrom 1938 war nicht nur in Wittlich ein Tag der offenen Gewalt mit vielen Tätern und noch mehr „Volksgenossen“ als Helfer und Zuschauern.

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Synagoge nach 1945
Foto: Stadt Wittlich

Um 17 Uhr sammelt man sich zum Schweigekreis auf dem Marktplatz. Ein Mund-Nasenschutz muss getragen und Abstand gehalten werden. Kurz nach 18 Uhr werden Bürgermeister Joachim Rodenkirch und die Erste Beigeordnete der Stadt Wittlich, Elfriede Meurer, an der Synagoge Kränze niederlegen.

„Vor dem gelben Stern“ ist der Titel der szenischen Lesung, die um 18.30 Uhr in der Kultur- und Tagungsstätte Synagoge präsentiert wird.

In diesem Stück von Karl-Heinz March schildern zwei Menschen ihre Zeit, ihr Leben im Berlin der 1930er Jahre. Er ist Parteigenosse, begeisterter Nationalsozialist, Rassist und Antisemit und fasziniert von Demagogen wie Hitler und Goebbels. Sie ist eine jüdische Ärztin, Bildungsbürgerin, die fassungslos die Veränderungen des Lebens, der Gesellschaft, der Menschen in ihrer Heimat erleben muss.

Auftreten wird:

Karma Limited Theater GmbH, Köln

Mit den SchauspielerInnen Michèle Connah und Stefan Stechmann

Textcollage und Regie: Karl-Heinz March

Aufgrund der Sicherheits- und Hygienevorkehrungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie können nur Geimpfte, Genesene oder aktuell negativ Getestete teilnehmen. Der Eintritt ist frei. Eine verbindliche Anmeldung unter 06571/1466-0 oder info@kulturamt.wittlich.de mit Angabe der Kontaktdaten ist erforderlich.


 

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