Schweich (ots)

Zwischen gestern und heute Morgen ereigneten sich auf der BAB A 1 und auf der B50neu insgesamt neun Verkehrsunfälle bei teilweise sehr widrigen Witterungsbedingungen. Hierbei wurden insgesamt drei beteiligte Personen leicht verletzt und es entstand in vielen Fällen sehr hoher Sachschaden.

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Die Unfallserie begann am gestrigen Montag kurz vor 9 Uhr auf der A 1 mit zwei Unfällen im Bereich Hasborn und in der Nähe des Autobahndreiecks Vulkaneifel. Bei starkem Regen und Aquaplaning verloren die Fahrzeugführer die Kontrolle über ihre Autos und stießen in die Mittelschutzplanken.

Bei Hasborn kam es zu einem Folgeunfall, als ein Lastzug wegen dem verunfallten PKW den Fahrstreifen wechselte und dabei ein bereits neben ihm fahrendes Auto übersah und seitlich in die Mittelschutzplanke drückte. Der laut Zeugenangaben weiße LKW setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Bei diesen Unfällen entstand erheblicher Sachschaden. Hinweise zu dem beteiligten flüchtigen LKW nimmt die Autobahnpolizei Schweich entgegen.

Mittags gegen 13 Uhr kam es dann auf der A 1 im Bereich Hermeskeil innerhalb kurzer Zeit zu vier weiteren Unfällen, die sich während eines starken Graupelschauers mit Aquaplaning ereigneten. Hierbei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt, als diese einem vor ihr zunächst ins Schlingern geratenen und dann verunfallten Auto ausweicht und in die Mittelschutzplanke prallte.

Am heutigen Morgen ereignete sich dann gegen 06.30 Uhr auf der B50neu kurz hinter dem Hochmoselübergang in Fahrtrichtung Wittlich ein weiterer Unfall, bei dem ein junger Autofahrer leicht verletzt wird. Er verlor bei regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte in die Mittelschutzplanke.

Kurz nach 7 Uhr passierte dann zwischen Hasborn und Wittlich auf der A 1 ein weiterer Unfall bei Starkregen und Seitenwind. Ein überholender PKW geriet ins Schleudern und stieß seitlich mit dem neben ihm fahrenden Auto zusammen. Der Überholte geriet hierdurch ins Schleudern, überschlug sich und blieb auf dem Dach mitten auf der Fahrbahn in Richtung Trier liegen. Der Insasse dieses Autos wurde hierbei leicht verletzt. Aufgrund des Ereignisses kam es zu einem Rückstau. Zur Bergung des Unfallfahrzeugs musste die Richtungsfahrbahn Trier kurzzeitig voll gesperrt werden.

Die Autobahnpolizei ermahnt alle Kraftfahrer noch einmal eindringlich auf die Umstellung der Fahrweise nach längerer Trockenphase und dann einsetzendem Regenwetter. Neben normaler Fahrbahnnässe ist dann auch mit zusätzlicher Verschlechterung der Griffigkeit der Straße zu rechnen, weil sich dort Staub und aktuell auch Blütenpollen der umliegenden Vegetation mit dem Regen zu einer schmierigen Oberfläche vermischen. Es ist unbedingt eine Geschwindigkeitsreduzierung vorzunehmen und erhöhte Wachsamkeit an den Tag zu legen.


Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz sind unter Nennung der
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Nachrichtenquelle

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