Neue touristische Infrastruktur

Durch die westliche Eifel erstreckt sich eine Landschaft, die ihresgleichen europa- und sogar weltweit sucht: Der UNESCO-Geopark Vulkaneifel befindet sich im nordwestlichen Teil des rheinischen Schiefergebirges, in der Eifel bislang rund um die Städte Daun, Hillesheim und Gerolstein. Seit November 2015 ist die Landschaft der Vulkaneifel offiziell als UNESCO Global Geopark anerkannt. Dieses Gebiet ist für Gäste und Wanderer auf den Vulkaneifelpfaden, wie z. B. dem 2-Bäche-Pfad erlebbar.

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Erlebniskarte Geopark Vulkaneifel

Foto: Stadt Wittlich

Keine andere Urlaubs- und Erlebnisregion in Deutschland wurde so stark durch den Vulkanismus geprägt, wie die Vulkaneifel. Der besondere Wert der Vulkaneifel wurde erkannt und ist unter anderem durch die Ernennung zum UNESCO Global Geopark dokumentiert. Das bisherige vulkanische Geschehen hat nicht zu übersehende Spuren hinterlassen und die Landschaft zu einem Lehrbuch der Erdgeschichte geformt.

Dabei befinden sich mit dem Lüxeberg und dem Neuerburger Kopf die ältesten Vulkankegel in der Wittlicher Senke. Durch den Beitritt der Stadt Wittlich soll das geologische und erdgeschichtliche Erbe im Bereich der Stadt Wittlich bzw. ihren Ortsteilen herausgearbeitet und für Besucher und Einheimische durch neue Wanderwege, Informationstafeln o.ä. erlebbar gemacht werden.

Ab jetzt darf sich auch die Stadt Wittlich mit ihren Ortsteilen zum UNESCO-Geopark Vulkaneifel dazu zählen, denn der Wittlicher Stadtrat hat in seiner Sitzung am 20. Mai beschlossen, dem Geopark rückwirkend zum 1. Januar 2021 beizutreten.

Übergabe des Autobahnschildes: v.l.n.r.: Fachbereichsleiter Rainer Wener, Geschäftsführer Andreas Schüller, Bürgermeister Joachim Rodenkirch und Leiterin der Tourist-Information Verena Kartz (Foto: Sebastian Klein).

Bürgermeister Joachim Rodenkirch freut sich nach intensiven Gesprächen und Begehungen mit dem Geschäftsführer des UNESCO-Global Geoparks Vulkaneifel Andreas Schüller über die Aufnahme. „Mit der Entstehung des Lüxebergs und Neuerburger Kopfes in der Kreidezeit liegen die ältesten vulkanischen Erscheinungen der Eifel in der Wittlicher Senke. Umso richtiger und wichtig erscheint uns, auch Gesellschafter im UNESCO Natur- und Geopark Vulkaneifel zu sein. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Rodenkirch, und „natürlich auch über die Erweiterung des touristischen Angebotes für Gäste der Stadt Wittlich“. Geschäftsführer Andreas Schüller freut sich über die Aufnahme der Stadt Wittlich und über die Erweiterung des Geoparks.

 


 

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