29. November 2020

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Beratungs- und Koordinierungsstelle Demenz steht auch in der aktuellen Corona-Situation für Beratungen zur Verfügung

Symbolfoto

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Seit März 2019 ist die Beratungs- und Koordinierungsstelle/Schwerpunkt Demenz im Kreis Bernkastel-Wittlich wieder personell besetzt. Die Stelle ist beim Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück e.V. in der Geschäftsstelle in Wittlich angesiedelt. Zuständig für diesen Arbeitsbereich ist Diplom Sozialarbeiterin Ulrike Jung-Ristic, die seit 2005 Mitarbeiterin des Caritasverbandes ist. Die Mitarbeiterin ist trägerunabhängig und -übergreifend im Kreisgebiet tätig.

Zu ihren Aufgaben gehören die Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen zu Fragen rund um das Thema Demenz, sowie das Angebot von Schulungen und Fortbildungen für Angehörige, Ehrenamtliche und weitere an diesem Thema Interessierte. Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit ist die Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung weiter für dieses Thema zu sensibilisieren. Dies geschieht im Rahmen von Vorträgen, Infoveranstaltungen und sonstigen öffentlichkeitswirksamen Aktionen.

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Seit Januar dieses Jahres leitet die Mitarbeiterin der Beratungs- und Koordinierungsstelle den Arbeitskreis Demenz der regionalen Pflegekonferenz des Kreises Bernkastel-Wittlich. Dieser Arbeitskreis ist ein Gremium, in dem Vertreter von Pflegediensten, Senioreneinrichtungen, Pflegestützpunkten und des Verbundkrankenhauses sich fachübergreifend mit dem Thema Demenz beschäftigen. Ein Schwerpunkt dieser Arbeit ist die Entwicklung von Angeboten für Angehörige, um ihnen unter anderem mit Hilfe von Schulungen und Infoveranstaltungen mehr Sicherheit im Umgang mit den dementiell veränderten Menschen zu geben. Der Netzwerkgedanke spielt dabei eine große Rolle, geht es doch darum, die unterschiedlichen fachlichen Kompetenzen und die bereits im Kreisgebiet bestehenden Angebote zum Wohle der Betroffenen und ihrer Angehörigen zu bündeln und weiter auszubauen.

Nach nunmehr einem Jahr kann Ulrike Jung-Ristic eine erste Zwischenbilanz ziehen. „Meist sind es Angehörige, die sich ratsuchend an die Beratungsstelle wenden. Die Not der Angehörigen ist oft groß und der Bedarf nach Information und Aussprache in der Regel hoch. Die Fragen reichen dabei von Möglichkeiten der Diagnostik, über Unsicherheiten im Umgang mit den dementiell veränderten Menschen, bis hin zur Schilderung von Be- und Überlastungssituationen im täglichen Miteinander sowie Fragen nach eventuellen Entlastungsangeboten“, so die Caritasmitarbeiterin.

Eines dieser Entlastungsangebote ist der einmal monatlich stattfindende Gesprächskreis für Angehörige von Menschen mit Demenz, der von Ulrike Jung-Ristic angeboten und begleitet wird. Von Januar bis März nahmen bereits zahlreiche Angehörige in Bernkastel-Kues an diesen Treffen teil.

Ab März sollte ein solches Angebot auch in Wittlich beginnen, musste allerdings – wie die weiteren Treffen in Bernkastel-Kues – wegen der aktuellen Corona-Krise kurzfristig abgesagt werden. Auch die geplante monatliche Sprechstunde in Morbach ist, ebenso wie weitere Schulungsangebote und Vortragsveranstaltungen, vorerst ausgesetzt.

Sobald die Austauschtreffen und Veranstaltungen wieder möglich sind, wird dies rechtzeitig in der örtlichen Presse bekannt gegeben. Interessierte können sich auch auf der Internetseite www.caritas-mosel-eifel-hunsrueck.de über die Angebote der Beratungs- und Koordinierungsstelle und aktuellen Stand geplanter Veranstaltungen und Austauschtreffen informieren.

Nach wie vor besteht jedoch die Möglichkeit der Kontaktaufnahme und Beratung unter Tel.: 06571 9155-0 oder E-Mail: u.jung-ristic@caritas-meh.de.

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