19. September 2020

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IBIZA bedeutet Information und Beratung zwecks Integration und Zukunft auf dem Arbeitsmarkt

Symbolfoto

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IBIZA bedeutet: Information und Beratung zwecks Integration und Zukunft auf dem Arbeitsmarkt. Ziel des Projektes ist die Unterstützung von Leistungsbeziehenden nach dem SGB II zur Verhinderung eines Langzeitleistungsbezugs durch Entwicklung neuer Lebens- und Beschäftigungsperspektiven. Daneben steht die Verbesserung der Situation der in den Familien lebenden Kinder im Fokus. Die Auswahl der Teilnehmenden wird von Arbeitsvermittlern des Jobcenters vorgenommen.

Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, der Europäische Union, des Landes Rheinland-Pfalz und des Jobcenters finanziert. Unser Ziel als Coach (das Wort „Coach“ steht stellvertretend für alle Formen von Geschlecht (m/w/d) und wird ausschließlich als Ansprechpartner im Hilfeprozess verwendet), ist es, Hilfe zur Selbsthilfe, ganzheitliche Betreuung und individuelle Angebote zu schaffen. Die Beratung erfolgt in wöchentlichen Besuchen und in Beratungen nach Vereinbarung. Der Coach unterstützt im Umgang mit Behörden, Belastungen und Alltagssorgen. Es werden Unterstützung sowie weitere Fördermöglichkeiten für die in der Bedarfsgemeinschaft lebenden Kinder gesucht und begleitet. Die Tätigkeit des Coaches ist eine aufsuchende Tätigkeit, um der in diesem Flächenlandkreis fehlenden Infrastruktur entgegen zu wirken und somit die Regelmäßigkeit der Besuche und Kontakte zu gewährleisten.

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Die Förderung wird auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmenden abgestimmt und jeweils mit dem Teilnehmer vereinbart, damit Ziele transparent und bis zur Erledigung bearbeitet werden. Der Coach und die Teilnehmenden stimmen die Förderung auf die jeweiligen Bedürfnisse ab. Aktive bereits bestehende Kooperationen und Hilfen werden vom Coach gefördert und konstruktiv fortgeführt.

Eine doppelte Betreuung wird so vermieden und die Aufgabenverteilungen sind klar gegliedert und transparent. Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über das Jobcenter Bernkastel-Wittlich und ist für den Teilnehmenden freiwillig. In einem gemeinsamen Gespräch von Arbeitsvermittler und Teilnehmer stellt der Coach das Konzept vor. Anschließend werden die Gespräche ausschließlich zwischen Teilnehmer und Coach geführt und abgestimmt. Kontakte sind zweimal wöchentlich vorgesehen. Ein monatliches Reporting zur Einhaltung und Gestaltung von Terminen wird der Arbeitsvermittlung weitergegeben. Die Inhalte sind zwischen Coach und Teilnehmenden individuell vereinbart und unterliegen den datenschutzrechtlichen Auflagen. Das Reporting an den Europäischen Sozialfonds erfolgt über eine Datenbank in anonymisierter Form. Das Projekt ist Bestandteil der Arbeitsmarktpolitik des Landes Rheinland-Pfalz und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Jobcenters Bernkaste-Wittlich gefördert.

Die Arbeit des Coaches für die Bedarfsgemeinschaft ist gekennzeichnet von einer sehr intensiven Betreuung und Begleitung der Teilnehmenden in Hinblick auf ihre eigenen Problemlagen und den zu erarbeitenden Zielvorstellungen. Ziel ist es neue Lebens- und Beschäftigungsperspektiven zu finden und konsequent umzusetzen.

Damit wird die Situation der in der Familie lebenden Kinder fokussiert, verbessert oder/und stabilisiert. Ein Problem besteht darin, dass sich Lebenssituationen weitervererben (sozialisieren), dem wir mit Hilfe diesem Projekt bewusst begegnen.

Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig und endet mit der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder aufgrund anderer Bedürfnisse.

Das Projekt ist sehr erfolgreich, weil es gezielt Menschen unterstützt nach oder in Krisen, um neue Perspektiven zu entwickeln. Gemeinsam mit dem Coach werden neue Wege gesucht und gefunden. Teilnehmer gewinnen dadurch einen anderen / neuen Platz in der Gesellschaft. Oftmals werden die Teilnehmenden wieder am Arbeitsmarkt adaptieren und beginnen mit einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung, nach langer Pause am Arbeitsmarkt. Gemeinsam mit den im Haushalt lebenden Kindern finden Termine regelmäßig möglichst im gleichen Setting statt.

Das Projekt ist auf ein Jahr angelegt und wird durch das Jobcenter mit Teilnehmenden besetzt, die daran interessiert sind ihre Lebenssituation aktiv zu verbessern, um langfristig unabhängig von staatlichen Leistungen zu werden. Die Teilnehmenden müssen aus ihrer oft schon sehr langfristig bestehenden Abhängigkeit vom Jobcenter auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet werden. Es gilt in jedem Einzelfall zu schauen, was die Probleme sind, die bisher nicht überwunden werden konnten. Gemeinsam mit dem Coach wird anhand eines Fragenkatalogs die eigene Lebenssituation beleuchtet. Es gilt abzustimmen, wie die verschiedensten Probleme (Beispielsweise: Umzug, Termine beim Psychotherapeuten, Organisation von Nachhilfe für die Kinder, Erstellung von Bewerbungsunterlagen, Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche etc.) priorisiert werden.

Die Lösung der Probleme und der Abbau von Vermittlungshemmnissen ist Ziel des Projektes.

Es handelt sich bei dem Bedarfsgemeinschafts-Coaching um eine erfolgreiche Arbeit, da den Bedürfnissen der Teilnehmenden in besonderer Weise Beachtung und Wertschätzung entgegengebracht werde. So entsteht eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Partner in intensiven Gesprächen auf Augenhöhe.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Interessierte bei Diplom Sozialpädagogin Simone Schenk, Überbetriebliches Ausbildungszentrum Wittlich, Max-Planck-Str. 1, 54516 Wittlich, Tel.: 06571-9787-84, Mobil: 0176 45004101, www.ueaz-wittlich.de.

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