Wittlich

Stadtverwaltung bleibt „zwischen den Jahren geschlossen“

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Der „Lockdown light“ hat nicht die erhoffte Trendwende gebracht – die Corona-Fallzahlen stiegen in den letzten Wochen rasant. Nun wurden doch schon vor Weihnachten härtere Maßnahmen notwendig. Es muss alles dafür getan werden, um die Fallzahlen zu reduzieren und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.

Das öffentliche Leben ist seit Mittwoch, 16. Dezember drastisch nach unten gefahren worden, bundesweit wurden Geschäfte geschlossen. Ausnahmen gibt es für Lebensmittelläden, Bäckereien, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien und andere Läden des täglichen Bedarfs. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons und Kosmetikstudios sind ebenfalls geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien bleiben weiterhin möglich.

Die Stadtbücherei ist auch vom Lockdown betroffen, sie ist vom 16. Dezember bis voraussichtlich 10. Januar 2021 geschlossen.

Die Stadtverwaltung und auch die Stadtwerke bleiben zwischen den Jahren geschlossen. Die Büros der Stadtverwaltung und der Stadtwerke Wittlich sind daher von Heiligabend, 24. Dezember bis einschließlich 3. Januar 2021 geschlossen.

Kindertagesstätten in der Trägerschaft der Stadt Wittlich bleiben zunächst im Regelbetrieb bei dringendem Bedarf geöffnet. Schulen werden vom 16. Dezember bis 15. Januar Kontakte deutlich einschränken, daher sollen alle Schüler mindestens zwei Wochen nach den Weihnachtsferien Fernunterricht erhalten. Eine Notbetreuung für Kinder bis zur 7. Klasse wird eingerichtet. Die Abiturprüfungen finden wie geplant statt.

Die strengen Kontaktbeschränkungen werden zu Weihnachten etwas gelockert. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten. Für Risikogruppen sind ab sofort drei FFP2-Masken gratis in der Apotheke erhältlich.

Die Maßnahmen im Überblick

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Die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger gilt es zu schützen. Das Ziel muss es sein, die geordnete medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten.

Bürgermeister Joachim Rodenkirch bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihr Verständnis und bittet sich weiter an die Vorgaben zu halten.

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