Bernkastel-Wittlich

Anfang des Jahres erhielt der Landkreis Bernkastel-Wittlich vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung die Förderurkunde zum Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich ist damit gemeinsam mit den Landkreisen Coesfeld, Lörrach, Neustadt an der Waldnaab, Potsdam-Mittelmark, Vorpommern-Greifswald und Uelzen Modellregion für digitale Projekte und profitiert von der Förderung des Bundesministeriums.

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Diese umfasst bis zum Ende des Jahres 2024 für jeden ausgewählten Landkreis Fördermittel von bis zu 1 Million Euro für die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Unterstützt und begleitet werden die Landkreise dabei vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) und dem Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

In den Modellregionen werden verschiedene Handlungsfelder der digitalen Daseinsvorsorge abgedeckt. Der Landkreis Bernkastel-Wittlich wird in den Themenbereichen Mobilität sowie Bildung und Arbeit tätig. In diesen Feldern plant der Kreis unter anderem die Weiterentwicklung des Mobilitätsangebots durch eine Pendler-App oder ein digitales Rufbus-System. Zudem soll ein Dorfgemeinschaftshaus zu einem Coworking-Space umgestaltet werden, also zu einem Ort, an dem gemeinsam gearbeitet werden kann, ohne dem gleichen Unternehmen angehören zu müssen.

Zum Projektstart trafen sich Projektkoordinatoren der Landkreise mit den Vertretern des IESE, der Prozessbegleitungen und Forschungsunternehmen und der Fördermittelgeber zum gemeinsamen Austausch in Wittlich. Auf der Agenda standen vier größere Themenblöcke: Projektstand/erste Erfahrungen, Strategische Grundlagen/Digitalisierungsstrategie, Beteiligung/Kommunikation sowie der Austausch untereinander.

Dr. Ursula Monnerjahn vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zum Treffen: „Bei dem ersten Vernetzungstreffen haben sich Vertreterinnen und Vertreter von sieben innovativen Landkreisen, der Forschung und IT-Beratung intensiv ausgetauscht, wie angepasste digitale Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort entwickelt werden können. Hier können alle Landkreise auch voneinander lernen. Ich bin zuversichtlich, dass dieser Prozess zu praktikablen Digitallösungen in den ländlichen Regionen führt.“

Weitere Informationen zum Modellvorhaben Smarte.Land.Regionen finden Interessierte unter www.smarte-land-regionen.de.


 

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