Wittlich

Im April dieses Jahres wurden die Sieger des Kulturpreises 2020 des Landkreises Bernkastel-Wittlich ausgewählt. Gewinner des mit 3.000 Euro dotierten Kulturpreises 2020 ist der 1966 in Wittlich geborene (Jazz-) Pianist, Komponist, Produzent und College-Professor Markus Burger. Burger erhielt Klavierunterricht seit seinem sechsten Lebensjahr. Schon früh gewann er klassische Musikwettbewerbe und 1993 „Jugend jazzt“ in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Er studierte in Hilversum, Hamburg, an der Folkwang Hochschule in Essen und am Konservatorium in Maastricht. Heute lebt und arbeitet Markus Burger in Fullerton in Kalifornien/USA.

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Den Kulturförderpreis 2020 des Landkreises Bernkastel-Wittlich erhält die 1996 geborene und aus Wittlich stammende Mezzo-Sopranistin Tabea Mahler. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Tabea Mahler ist zweifache Bundespreisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ und absolviert aktuell ein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln in der Klasse von Prof. Lioba Braun. Von 2015 bis 2018 studierte sie an der Hochschule für Musik Detmold in den Fächern „Gesang Oper/ Konzert und Gesangspädagogik“ bei Prof. Gerhild Romberger.

Jeweils einen mit 500 Euro dotierten Projekt-Sonderpreis vergab die Jury an die folgenden drei Schulen im Landkreis: an die IGS Morbach für ihr Schulradio „Larifari“, Projekt „Himat“/Heimat, an das Peter-Wust-Gymnasium Wittlich für seine Kunstprojekte zu den Themen „Gestrandet – Flüchtlinge in Europa“, „80 Jahre Pogrom“ und „Prekäre Arbeitswelten heute“ sowie an die Rosenberg-Schule Bernkastel-Kues für deren viel beachtete Schülerzeitung „Neues vom Rosenberg“. Ausgewählt hatten die Sieger eine Jury bestehend aus Stefan Gemmel, Hermann Lewen, Eva-Maria Reuther, Frank Wilhelmi und Landrat Gregor Eibes als Vorsitzender.

Ursprünglich geplant war, am 17. Dezember 2020 in der Synagoge in Wittlich, einen Festakt zu veranstalten, bei dem die Preisträger ausgezeichnet und ihnen ihr Preisgeld ausgehändigt werden sollte. Wegen der immer noch anhaltenden Corona-Pandemie ist dies jedoch leider nicht möglich. Deshalb wurde dieser Festakt nun von Landrat Gregor Eibes verschoben. Er und die weiteren Jury-Mitglieder hoffen, dass im Laufe des Jahres 2021 eine Veranstaltung in einem würdigen Rahmen mit der Beteiligung aller Preisträgerinnen und Preisträger sowie weiterer Gäste wieder stattfinden kann. Die jeweiligen Preisgelder werden den Preisträgern bereits jetzt ausgezahlt.


 

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