Wittlich

Nachdem die Entbuschungsmaßnahmen im “Wittlicher Quetschenberg“ abgeschlossen sind und die Mitarbeiter des städtischen Forstes auch den Bereich unmittelbar um die Obstbäume von unerwünschtem Aufwuchs befreit haben, steht nun die fachmännische Sanierung der noch vitalen Altbäume bevor.

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Insgesamt 129 Streuobstbäume der Arten Apfel, Birne, Zwetschge, Mirabelle und Walnuss konnten freigestellt werden. Davon sind 59 Altbäume noch so vital, dass sich eine aufwendige, schonende Sanierung lohnt. Ebenfalls 59 Altbäume befinden sich in einem Zustand, in dem Pflegemaßnahmen nicht mehr angezeigt sind. Sie werden jedoch als Habitatbäume – also potentieller Lebensraum insbesondere für Spechte und Fledermäuse – erhalten. 11 Altbäume sollen zur Stabilisierung einen Erhaltungs- bzw. Entlastungsschnitt erhalten und werden anschließend ebenfalls als Habitatbäume dienen.

Der hohe ökologische Wert der Flächen am Quetschenberg zeichnet sich gerade durch die Mischung an im Ertrag stehenden Obstbäumen und abgängigen Bäumen aus, so dass hier ein breites Spektrum an Lebewesen eine Nische finden kann.

Nach Abschluss der Baumsanierungen werden die Bäume nummeriert und in das städtische digitale Streuobstkataster übernommen.

In Absprache mit den Eigentümern der Flächen wird im Herbst die Nachpflanzung von Obstbäumen durch die Stadt erfolgen. Hierbei wird sich im Wesentlichen an den bereits vorkommenden Obstarten orientiert werden. Auch eine Ergänzung um einige Wildobstarten ist vorgesehen.

Wer grundsätzliches Interesse an der Nutzung der Obstbäume im Quetschenberg hat, kann sich jederzeit gerne an die Stadtverwaltung Wittlich wenden:

Andreas Schmitt, E-Mail: andreas.schmitt@stadt.wittlich.de, Telefon 06571-17-1250

Annemarie Haas, E-Mail: annemarie.haas@stadt.wittlich.de, Telefon 06571-17-1223

 


 

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